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Mein Auslandshalbjahr in Tennessee, USA
 

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07.05.2011:

Wouh, mir schwirrt noch ganz schön der Kopf von den ganzen Informationen mit denen ich und eine Menge anderer zukünftiger Austauschschüler da heute bombadiert wurden. Aber hilfreich war es, das Vorbereitungsseminar in Saerbeck, dass von der Austauschorganisation TravelWorks organisiert worden war. Und teilweise hat es auch echt Spaß gemacht und ich hab schon eine Menge netter Leute kennengelernt, die in der selben Situation sind wie ich und mit einigen von ihnen werde ich hoffentlich bald in einem Flieger nach New York sitzen Um 10.15 Uhr fing das Seminar mit einem Vortrag für die Eltern&Schüler an. Zwei TravelWorks-Mitarbeiterinnen hielten gemeinsam mit 3 Returnees (Rückkehrer aus den USA oder Kanada) eine Power-Point-Präsentation ab. Es ging um Versicherung, Visum, Gepäck, Flug, Heimweh, Probleme mit der Gastfamilie usw. Zwischendrin war immer wieder Zeit für Fragen und im Großen und Ganzen wurden bereits hier alle Fragen meiner Eltern und auch die meisten meiner Unklarheiten beseitigt. Um ca.13 Uhr wurden die Eltern dann verabschiedet und für uns Schüler ging's zum Mittagessen, das an einem Pizza-Wagen eingenommen wurde. Ich kannte wirklich niemanden von den Leuten da. Ihr müsst wissen, früher war ich ziemlich, ziemlich schüchtern. Mittlerweile hat sich das echt gelegt, aber es ist nicht immer ganz so leicht für mich, auf Fremde zu zugehen. Das werde ich in den USA aber wohl ständig machen müssen und deshalb sah ich das Vorbereitungsseminar als kleine Trainingseinheit Also stellte ich mich sofort zu zwei nett aussehenden Mädchen, die gerade über Gastfamilien redeten. "Wie sieht's denn bei euch mit der host family aus?", fragte ich. Und schon war eine lustige und echt interessante Unterhaltung entfacht. Es kamen immer mehr Mädels in unseren Kreis und nachher waren zu sechst. Die anderen waren wirklich super nett und wir konnten uns total super über unsere Gastfamilien (in so fern wir schon welche hatten) und über all unsere bisherigen Erfahrungen. Das Essen wurde zur Nebensache. Es wäre echt super cool, wenn ich einige von ihnen auf dem Hinflug wieder treffen würde und mit ihnen die Tage in New York verbringen könnte. Wir haben Handy-Nummern & co getauscht um uns gegenseitig über unsere Abflug-Termine auf dem Laufenden zu halten Nach der Mittagspause gab's dann erstmal eine weiter Power-Point-Präsentation von CIEE-Mitarbeiter Peter. Peter war zu Gast hier in good old Germany und arbeitet im CIEE-Hauptsitz in Portland, Maine. Da er kein Deutsch sprach, hielt er seine Präsentation auf Englisch, das aber größtenteils gut verständlich war In Peters Vortrag ging es noch einem kurz um die oben schon genannten Themen. Er machte uns nochmal unmissverständlich die Ernsthaftigkeit der Programm-Regeln klar. Natürlich wussten wir alle schon von den strengen Regeln. Aber dass man selbst bei der klitzekleinsten Beinahe-Abweichung in Bezug auf die 3 D's (Drinking, Driving& Drugs) dem Programm verwiesen und nach Hause geschickt werden kann, das wurde uns echt erst durch Peters krasse Beispiele klar! Nach seinem Vortrag hatten wir wieder die Möglichkeiten Fragen zu stellen. Das war natürlich nicht so leicht, da Peter eben nur Englisch sprach und verstand. Aber es lohnte sich wirklich, denn so bekam man die Info's sozusagen aus "erster Hand" Später, nach einer Fragerunde mit den Returnees, ging es dann wieder um spaßigere Dinge: In kleinen Gruppen mussten wir mit Hilfe eines mitgebrachten Gegenstands (in der Einladung stand, man solle etwas mitbringen, das etwas über einen aussagt) etwas über uns erzählen. Ich hatte einfach eine alte Medaille vom Fußball mitgebracht, die wir auf einem internationalen Turnier in Holland gewonnen hatten. In der Gruppe musste dann der beste und interessanteste Gegenstand ausgesucht werden und die Person, die diesen mitgebracht hatte, sollte ihn vor dem ganzen Saal präsentieren. Da waren echt coole Sachen bei: Eine Ukulele, Fotos, Sportschuhe und sogar ein Fahrrad-Rad :D Dann fanden noch ein Wer-wird-Millionär-Spiel mit Fragen zum Thema Highschool-Year statt und später bekam noch jede Gruppe eine Situation zugeordnet, die sich mit einem Problem befasste, dass während des Auslandsaufenthaltes mit großer Wahrscheinlichkeit auftreten kann. Zu diesem Problem musste sich jede Gruppe Lösungen einfallen lassen und diese vortragen. Wir machten das in Form eines kleinen, seeehr kurzen Schauspiels :D Am Ende gaben uns die echt netten TravelWorks-Mitarbeiterinnen noch eine verdammt ungewöhnliche Aufgabe: Wir sollten einen Brief an uns selbst schreiben, in dem wir unsere Wünsche, Erwartungen und momentanen Gefühle festhalten. Den Brief sollten wir dann in einen Umschlag stecken, Namen, Gastland& Sommer 2011 drauf schreiben und in einen Korb werfen. "Diese Briefe werden wir euch am Ende eures Aufenthalten zusammen mit eurem Wellcome-Home- Packet zusenden." Da haben wir wohl alle ziemlich komisch geguckt. Aber eigentlich ist das ne' richtig coole Idee. Ich bin ja mal echt gespannt, was ich denke, wenn ich in ca. einem 3/4 Jahr diesen Brief öffnen werde. Wahrscheinlich lach ich mich tot :D Dann bekamen wir noch unser knallgelbes TravelWorks-T-Shirt, das wir dann auch bei der Ausreise in die Staaten tragen sollen. Da wurde dann zu guter letzt noch einmal klar: Bald wird es ernst...

7.5.11 20:48

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